„Stop den Irrsinn – Keine Atomtransporte Jülich – Ahaus“

StopWestcastorKöln
Veranstaltungshinweis:
„Stopp den Irrsinn –
Keine Atomtransporte Jülich–Ahaus“
WANN: Mittwoch, 14. Januar, 19 Uhr
WO: Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln
in Nordrhein-Westfalen droht eine beispiellose „Castorlawine“. 152 Schwertransporte sollen, beladen mit hochradioaktiver Fracht, schon bald von Jülich nach Ahaus rollen – durch teils dicht besiedelte Wohngebiete.
Auf Einladung der Initiative Stop Westcastor Köln und des BUND NRW wird u.a. Helge Bauer, Referent für Atommüllfragen bei .ausgestrahlt, beleuchten, ob und wie der Großraum Köln direkt von den Castortransporten betroffen sein könnte.
Worum es geht:
Seit über zehn Jahren ist ungeklärt, was mit dem hochradioaktiven Atommüll in den 152 Castorbehältern des ehemaligen Versuchsreaktors Jülich geschehen soll. Die Verantwortlichen planen, die gefährlichen Hinterlassenschaften von Jülich ins westfälische Ahaus zu verlagern. Dies würde eine bis zu dreistellige Anzahl von LKW-Transporten über 170 Kilometer quer durch Nordrhein-Westfalen bedeuten – über Straßen und Brücken, die zum Teil marode sind.
Dabei gibt es eine deutlich sicherere Alternative: Ein Neubau des Zwischenlagers direkt in Jülich könnte die Risiken erheblich reduzieren.
Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat mehrere Gutachten in Auftrag gegeben, die sich mit der rechtlichen Situation und den Gefahren einer möglichen Atommüllverlagerung befassen – unter anderem auch mit Szenarien wie Drohnenangriffen.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.