Bonn: Keine Macht für Niemand - Buchvorstellung mit Marcus S. Kleiner
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19:30 Uhr, Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76, Bonn:
Keine Macht für Niemand - Buchvorstellung mit Marcus S. Kleiner
Pop und Politik in Deutschland, Popmusik als Spiegel der Gesellschaft – Zeitgeschichte, Protestkultur und Popmusik.
Popmusik reflektiert die Zeitgeschichte, prägt die Erinnerungskultur und übt Kritik. Marcus S. Kleiner schildert die Entwicklung der deutschsprachigen Popmusik seit 1945 und ihr Zusammenspiel mit Politik. Anhand politischer Ereignisse analysiert er Songs wie Franz Josef Degenhardts »Wölfe mitten im Mai« als Warnung vor dem Faschismus der 1960er Jahre, »Macht kaputt, was euch kaputt macht« von Ton Steine Scherben als Ausdruck der Utopien der 1970er oder Ebows »Punani Power« als Intervention für Geschlechtergerechtigkeit.
Mit Beispielen von Antilopen Gang, Akne Kid Joe, BAP, Blond, Wolf Biermann, Samy Deluxe, Fehlfarben, Fresh Familee, Fasia Jansen, Hans-A-Plast, Lin Jaldati, Cem Karaca, Kettcar, Muff Potter, Schrottgrenze, Slime, Tocotronic, Hannes Wader, ZSK und vielen mehr.
Mehr auf https://www.youtube.com/watch?v=RX_jtxmdJXA
Marcus S. Kleiner ist Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der SRH University of Applied Sciences Berlin. Er hat zu zahlreichen medien- und popkulturellen sowie politischen Themen publiziert und tritt als Medienexperte regelmäßig im Fernsehen, im Radio und in digitalen Formaten auf. Gemeinsam mit Marc Süß moderiert er den Podcast Fugengold – Das Podcast-Feuilleton. Zu seinen aktuellen Publikationen zählen: Streamland. Wie Netflix, Amazon Prime und Co. unsere Demokratie bedrohen, Bruce Springsteen. 100 Seiten und Keine Macht für Niemand. Pop und Politik in Deutschland.
Ein Abend im Rahmen des monatlichen Le Sabot Lesetresens
Einlass 19:30, Beginn der Buchvorstellung 20:00 Uhr.
Veranstaltet vom Verein zur Förderung politischer Bildung und Kultur e.V. und dem AK Kultur und Politik an der Uni Bonn, gefördert vom AStA-Kulturreferat und dem Studierendenparlament der Universität Bonn. Eintritt frei.