Befreiung vom Nationalsozialismus: Gegen die Vereinnahmung des Tages durch Putinisten und deutsche Faschisten

Datum: 
Samstag, 9. Mai 2026 - 11:00
Ort: 
Heumarkt

Köln gegen Rechts ruft auf:

9.Mai, 2026 Heumarkt, Köln, 11 Uhr;

Anschliessend Mahnwache und Blumen niederlegen an der Gedenkstätte für die ermordeten ZwangsarbeiterInnen im Gremberger Wäldchen (Aktion der AG Bodendenkmalpflege, 14 bis 18 Uhr)

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Kundgebung anlässlich des Tags der Befreiung vom Nationalsozialismus

Gegen die Vereinnahmung des Tages durch Putinisten und deutsche Faschisten

Den 9. Mai versuchen erneut der Leverkusener Altfaschist Beisicht mit seinem Verein, gemeinsam mit bekannten Putin KriegsaktivistInnen vom Schlage Kolbasnikova mit einer Demonstration in der Kölner Innenstadt den Sieg der Sowjetarmee und der übrigen Alliierten für die Unterstützung der Aggressionen gegen die Ukraine, gegen Georgien, gegen Tschetschenien zu missbrauchen.

Wir schliessen uns dem Aufruf der oppositionellen Gruppe „Freies Russland“ an, die schreiben:

„..Für uns sind der 8. Und 9. Mai vor allem Tage des Gedenkens an die Opfer, nicht ein Anlass für militaristischen Siegeskult, imperialistische Parolen und „Tanzen auf den Knochen“.

Wir wollen erneut erinnern an den wahren Preis des Krieges:

Mehr als 70 Millionen Menschen wurden weltweit Opfer des Zweiten Weltkriegs; etwa 27 Millionen Getötete waren Bürger der UdssR…

An diesem Tag ist die Erinnerung an den Krieg besonders wichtig…“:

Das russische Regime führt Eroberungskriege und versucht, die Trauer um die Opfer für Kriegspropaganda zu missbrauchen. Es ist besonders widerlich, dass grossrussische Chauvinisten all die weissrussischen, ukrainischen, asiatischen KämpferInnen gegen den Nationalsozialismus dafür zu vereinnahmen versuchen.

Kolbasnikova und ihr Lebensgfährte, ein ehemaliger russischer Offizier, haben dies, von Köln Mülheim aus jahrelang betrieben, bis sie schliesslich aufgrund drohender Verurteilung wegen Verstosses gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz aus Deutschland verschwanden

Die Spitze des Unerträglichen ist, dies gemeinsam mit deutschen Faschisten zu unternehmen, dafür steht M. Beisicht, jahrelang versuchte er dem Rechtsextremismus in Köln zum Durchbruch zu verhelfen, bis er, nicht zuletzt aufgrund des starken antifaschistischen Widerstands, nach Leverkusen auswich.

Er ist dafür bekannt, dass er mit übelsten Rechtsextremisten in Köln auftrat, wie mit dem wegen gefährlicher Körperverletzung verurteiltem Neonazi Alexander Kurth, dem selbst der AFD zu faschistischen Andre Poggenburg, mit dem zum Islamisten konvertierten Bernhard Falk ( 13 Jahre Haft wegen vierfachen Mordversuchs) und auch mit Ulrich Klörries, ehemals Kader der Kölner FAP, Mörder seiner Freundin, der nach dem Gefängnis im Rahmen eines Austeigerprogramms mit neuem Namen nach Magdeburg wechselte und dort z.Zt. vor Gericht steht, weil er einen Rentner niedergestochen hat, der ihn wegen Aufklebern für den III.Weg zur Rede gestellt hatte.

Gedenken wir der Opfer der Befreiung und treten wir dem chauvinistischen Spuk entgegen!