Grenzen überschreiten - Fluchtbewegungen zwischen Autonomie und Kontrolle

Datum: 
Donnerstag, 10. Dezember 2015 - 19:30
Ort: 
Kino 813
Kategorie: 

Podiumsdiskussion und Videodokumentation: Grenzen überschreiten - Fluchtbewegungen zwischen Autonomie und Kontrolle
um 19.30 Uhr, Kino 813 in der BRÜCKE, Hahnenstr. 6, Eintritt gegen Spende

Die Forderungen nach Kontrolle und Abschottung der europäischen (Außen-)Grenzen haben Hochkonjunktur: Die sogenannte Flüchtlingskrise wird in den letzten Monaten verstärkt als Zuwanderungs- und Integrationsproblem debattiert, Asylgesetze werden verschärft, Grenzzäune errichtet und Verhandlungen mit Drittstaaten geführt. Um wessen Krise es sich eigentlich handelt, gerät dabei zunehmend in den Hintergrund. Diese Veranstaltung möchte eine globale Perspektive auf die Fluchtrouten nach Europa eröffnen und eine Diskussion wagen, die eine auf Deutschland und Europa zentrierte Problemwahrnehmung überwindet. Sie legt das Augenmerk auf die eigentliche Krise der Geflüchteten, indem sie einen Bogen spannt von den Stationen ihrer Fluchtrouten und Grenzübertritte bis hin zur lokalen Aufnahmesituation in Köln, um eine erneuerte Debatte um Solidarität, Menschenrechte und politische Repräsentation herauszufordern.

Podiumsdiskussion und Videodokumentation mit Jabbar Alabdullah (Kölner Syrien-Hilfe), Larissa Bender (Journalistin), Stefanie Kron (Rosa Luxemburg Stiftung), Trésor (Voix des Migrants), Miriam Edding (Watch the Med Alarmphone), Claus-Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat), José Palazón, Mohamda Said Zain Eddin
Moderation: Sabine Damir-Geilsdorf (GSSC).

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es Tapas, Getränke und Musik mit "Mahdi mit dem Oud" - engagierte Gesänge gegen Oppression, Unrecht, Diskriminierung; Musik für Liebe, Freiheit und Freude; Lyrik auf Deutsch, Französisch und Arabisch.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Global South Studies Center (GSSC) der Universität zu Köln.